Wir haben da eine verrückte Idee

So oder so ähnlich fing das Gespräch mit den Bauherren an, als diese uns ihre Idee schilderten. Wie es weiter geht erfahrt Ihr im folgenden Artikel.

Rauf auf die Galerie aber ohne Treppe

Im Haus der Bauherren befindet sich unterm Dach ein großzügiges Podest. Die Nutzung ist momentan noch nicht festgelegt eben so der Zugang noch nicht ganz genau klar. Daher wurden wir beauftragt um eine Durchstiegsluke zu entwickeln. Ein klassicher Fall für den Schreiner.

Ran an die Luke

Wie machen wir das? Es dauerte schon ein paar Tage bis die Umsetzung der Luke klar war. An sich stellt eine Luke kein großes Problem dar, nur in diesem Fall muss sichergestellt sein, dass die Luke nicht unkontrolliert zuschlägt, während man hindurchsteigt, was also tun?

Unsere Lösung

Um die Luke gegen das Zuschlagen zu sichern, versuchten wir es mit einem Innentürschließer, welcher bei normalen Zimmertüren eben das Zuschlagen verhindert, aber dennoch die Tür schließt. Zu dem bekam die Tür noch eine Arretierung in der Endposition, alles im Beschlag versteckt. Die Konstruktion als solche ähnelt der einer Türfutterzarge.

Gesagt getan

Also kurzer Hand ein 1:1 Modell aus Abfällen gebaut. In der Werkstatt hat schon mal alles so funktioniert wie es sollte. Auf der Baustelle die Passung und die Montage überprüft. Leichte Anpassungen mussten vorgenommen werden und dann konnte die Luke genau so in unserer Werkstatt aus Eiche Massivholz gefertigt werden. Das Ergebnis spricht wie ich finde für sich.

Der Einbau erfolgte dann mit Distanzschrauben, damit das Futter seine Winkligkeit behält und zur zusätzlichen Geräusch bzw. Schalldämmung komplett geschäumt. Die zweite Schale, die auch den Anschlag für die Klappe bildet wurde auf der gesamten Leimfläche mit PU-Leim eingeklebt.

Die Moral von der Geschicht

So etwas gibt’s nur beim Schreiner und nicht bei jedem Wicht!

INDIVIDUALISMUS PUR

Bis zum nächsten Mal,

euer Fabian von PURA – Die Tischler

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